Biografie

VALIE EXPORT

 
Prof. Dr. h.c., Medienkünstlerin, Performancekünstlerin, Filmemacherin
geb. in Linz, lebt und arbeitet in Wien

VALIE EXPORT’s künstlerische Arbeit umfasst ua. Video Environments, digitale Fotografie, Installationen, Body Performances, Spielfilme, Experimentalfilme, Dokumentarfilme, Expanded Cinema, konzeptuelle Fotografie, Körper-Material-Interaktionen. Persona Performances, Laser Installationen, Objekte, Skulpturen, Texte zur zeitgenössischen Kunstgeschichte und Feminismus. VALIE EXPORT gilt als eine der wichtigsten internationalen Pionierinnen konzeptueller Medien-, Performance- und Filmkunst
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1967 erfindet die Künstlerin ihren Künstlernamen VALIE EXPORT als künstlerisches Konzept und Logo, mit der Vorgabe ihn nur in Versalien zu schreiben

1985 Nominierung von EXPORTs Spielfilm „Die Praxis der Liebe“, Buch und Regie, für den Goldenen Bären der Internationalen Filmfestspiele Berlin.

VALIE EXPORT nimmt an der documenta 12 2007, und an der documenta 6, 1977, in Kassel teil

Seit 1975 kuratorische Projekte, internationale Symposien, Ausstellungen und Filmprogramme

Sie ist mit signifikanten Werkblöcken in bedeutenden Sammlungen großer Museen, Centre Pompidou, Paris, Tate Modern, London, Reina Sophia, Madrid, MOMA, New York, und MOCA, Los Angeles, um nur einige zu nennen, vertreten.

Seit 1968 international Einzelausstellungen, Einzelpräsentationen, Teilnahme an internationalen Kunstausstellungen ua. Centre Georges Pompidou, Paris; The Museum of Modern Art, New York, Institute of Contemporary Art, London; Biennale di Venezia, Venedig; documenta, Kassel; MoCA, Los Angeles; Stedelijk Museum, Amsterdam; MUMOK, Wien; Generali Foundation, Wien; P.S.1 Contemporary Art Center, New York; Shanghai Art Museum, Shanghai; Palais des Beaux-Arts, Brüssel; Tate Modern, London; Metropolitan Museum of Art, Seoul, Korea; Metropolitan Museum, New York; ars electronica, Linz

Teilnahme an internationalen Film- und Videofestivals ua. International London Filmfestival; Filmex, Los Angeles; Internationale Filmfestspiele Berlin, Cannes, Montreal, Vancouver, San Francisco, Locarno, Hongkong, Sydney, New York, etc.
 
 
 
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Gründung des VALIE EXPORT Center in Linz im Jahr 2015


Ankauf des Vorlasses von VALIE EXPORT, dem sogenannten VALIE EXPORT Archiv. Damit legt die Stadt Linz den Grundstein für den Betrieb eines VALIE EXPORT Centers, einer internationalen Forschungsstätte für Medien- und Performancekunst. Die Stadt erwirbt das VALIE EXPORT Archiv, bestehend aus Kunstwerken, Skizzen, Entwürfen, Negativenund weiteren umfangreichen Archivmaterialien aus dem Schaffen der in Linz geborenen Künstlerin. Das VALIE EXPORT Center wurde im Oktober 2017 eröffnet.

https://www.valieexportcenter.at
 
2000

Der Alfred Kubin-Preis des Landes Oberösterreich geht an VALIE EXPORT


Laudatio: Angelica Bäumer
2000

„Ob/De+Con(Struction)“, EXPORTs erste große Präsentation künstlerischer Arbeiten in den USA

Ob/De+Con(Struction)“, EXPORTs erste große Präsentation künstlerischer Arbeiten in USA, Goldy Paley Gallery, The Galleries at Moore,Moore College of Art and Design, Philadelphia, organisiert von Direktorin Elsa Longhauser
2000

EXPORT ist im wissenschaftlichen Beirat der Stiftung Bauhaus Dessau tätig

EXPORT ist im wissenschaftlichen Beirat der Stiftung Bauhaus Dessau tätig
2000

Oskar Kokoschka-Preis, Wien

2000 Oskar Kokoschka-Preis, Staatspreis der österreichischen Bundesregierung, Bundesministerium für Wissenschaft und Forschung, Wien Aus politischer Haltung Weigerung EXPORTs den Preis durch ein Mitglied der schwarz-blauen Bundesregierung entgegen zu nehmen. Der Preis wird durch den Vorsitzenden der unabhängigen Jury übergeben. Der Preis ist von VALIE EXPORT dem künstlerischen Projekt „Mediale Analyse faschistoider Politik. Politische Manipulation und manipulative Konstruktion von Lüge und Wahrheit in Bild- und Informationstechnologien“ gewidmet. Präsentation des Projektes „Wie mit der Wahrheit gelogen wird“ zusammen mit Peter H.Karall, Bettina Brixa, Franz Schandl, Bady Mink, Silvia Eiblmayr in der Galerie im Taxispalais, Innsbruck. Eine Broschüre entsteht dazu.
Laudatio: Hans Hollein