Ausstellungen

14.01.2001-25.02.2001
Edith-Ruß-Haus, Oldenburg (DE)

Metanoia oder eine andere Sicht der Dinge

14.01.2001-25.02.2001
Kunstverein Oldenburg, Oldenburg (DE)

Metanoia oder eine andere Sicht der Dinge

2001
Maltz Gallery, Otis School of Art and Design, Los Angeles (US)

Installations, Photographies

Bezüge:
2001
Santa Monica Museum of Art, Santa Monica (US)

Ob / De+Con(Struction)

2001
Antiquariat Walter Wögenstein, Wien (AT)

SPUREN: ID – Gravis

2001
Gürtelbrücke Lerchenfelder Gürtel / Friedmanngasse, Wien (AT)

Kubus EXPORT. Der Transparente Raum, permanente Installation

2001
DŠ¯m umÄ›ní mÄ›sta Brna, Brna (SK)

Metanoia oder eine andere Sicht der Dinge

Heads - Aphärese, 2002
2022
Onlineausstellung

Artists in support of aid to Ukraine

Die österreichische Multimedia-Künstlerin VALIE EXPORT ist eine Pionierin der feministischen Kunst, die seit den 1960er Jahren neue Medien wie Film, Video, Fotografie und Performance erkundet und benutzt, um die patriarchalischen Paradigmen der internationalen Kunst - und Kulturwelt herauszufordern. Die beiden Skulpturen, eine aus Bronze und eine aus Wachs, die die Künstlerin für diese Ausstellung gestiftet hat, beziehen sich auf die alte abendländische Tradition, mächtige männliche Persönlichkeiten mit Büsten aus Bronze und Marmor zu ehren. Hier jedoch wurde den eindeutig weiblichen Köpfen jede potenzielle Ähnlichkeit genommen, so dass der Betrachter, die Betrachterin ein Gesicht in die ausgehöhlten leeren, helmartige Schalen projizieren kann und muss, um den Köpfen  ein Gesicht zu verleihen. Der Titel der Serie bezieht sich auf den literarischen Kunstbegriff  der Apherese, bei dem der erste Laut oder die erste Silbe eines Wortes weggelassen wird. VALIE EXPORT verweist damit auf die Abwesenheit von Frauen in den großen Erzählungen der Geschichte und darauf, wie diese durch das Zusammenspiel von "Sprache, Erinnerung und Macht" geprägt sind.

26.05.2023 - 27.08.2023
Kunsthaus Graz, Graz

Körper und Territorium

Die Ausstellung beschäftigt sich mit den Vorstellungen von künstlerischem Prozess, Körper und Identität in der österreichischen Kunst von den 1960er-Jahren bis heute. Sie ist das Ergebnis einer kuratorischen Residency und Forschung für zeitgenössische Kunst in Österreich, die 2017 vom Kunsthaus Graz organisiert wurde. Ausgangspunkt der Forschung war die ehemalige Trigon-Biennale (Österreich, Italien, Jugoslawien), die in Graz bis in die 90er-Jahre hinein stattfand. In den späten 60er- und 70er-Jahren war Trigon eines der Schlüsselereignisse, die zur Internationalisierung der künstlerischen Praktiken in allen drei Ländern beigetragen hatten, auch mit Ausstellungen zu Themen wie urbane Interventionen, Videokunst, Identität, künstlerische Prozesse und Maskulinität/Feminität.
kuratiert von Jasna Jakšić, Radmila Iva Janković, Katrin Bucher Trantow
Die Tür die nur von aussen zu öffnen war/ Die Freuden eines Kindes, 1971
26.05.2023-24.09.2023
Lentos, Linz

Sisters & Brothers. Geschwister in der Kunst

kuratiert von Dr. Nicole Fritz
25.04.2023 – 7.01.2024
Deutsches Buch- und Schriftmuseum der Deutschen Nationalbibliothek

JETZT & ALLES. Österreichische Literatur. Die letzten 50 Jahre

Streitbar, formbewusst und vielstimmig – das ist die österreichische Literatur. Die Ausstellung „JETZT & ALLES“ stellt die wichtigsten österreichischen Autor*innen der letzten 50 Jahre vor. Von Thomas Bernhard, Elfriede Jelinek und Peter Handke bis zu Friederike Mayröcker, Christoph Ransmayr und Marlene Streeruwitz. Auch jüngere Schriftsteller*innen wie Arno Geiger, Ann Cotten oder Clemens J. Setz stehen für die Vielfalt literarischen Schreibens in Österreich.
kuratiert von Dr. Bernhard Fetz und Dr. Kerstin Putz
Body Politics, 1968
05.03.2023 - 08.07.2023
MoMA, Floor 6

Signals: How Video Transformed the World

Video is everywhere today—on our phones and screens, defining new spaces and experiences, spreading memes, lies, fervor, and power. Shared, sent, and networked, it shapes public opinion and creates new publics. In other words, video has transformed the world. Bringing together a diverse range of work from the past six decades, Signals reveals the ways in which artists have posed video as an agent of global change—from televised revolution to electronic democracy. - MoMA
kuratiert von Stuart Corner
Selbstportrait mit Auge, 1970
23.05.2022 - 07.08.2022
Congress Center Basel, Basel

VIDEOCITY PRESENTS: EYE / VIEW

kuratiert von Walter Seidl
wahre freundschaft, 1978
17.12.2022-16.01.2023
Hamburger Bahnhof – Nationalgalerie der Gegenwart, Hamburg

Broken Music Vol. 2 70 Jahre Schallplatten und Soundarbeiten von Künstler*innen

Die Schallplatte – Musik, gepresst in eine schwarze Scheibe aus Kunststoff. Ihre Geschichte ist eine wechselvolle. Von Beginn an faszinierte sie durch den ihr eigenen Widerspruch: ein fester Gegenstand, der jedoch körperlosen Klang enthält. Früh erkannten Künstler*innen die kreativen Möglichkeiten der Schallplatte und verwandelten sie in ein künstlerisches Objekt: Sie entwarfen Hüllen für Plattenfirmen und dokumentierten in den Rillen der Schallplatten den Sound ihrer Kompositionen, Performances, Lesungen und Installationen, wobei sie den akustischen Inhalt und das visuelle Erscheinungsbild meist als Einheit verstanden... - Hamburger Bahnhof – Nationalgalerie der Gegenwart
kuratiert von Sven Beckstette und Ingrid Buschmann
TAPP und TASTKINO, 1968
09.12.2022-10.04.2023
Kunsthalle Hamburg, Hamburg

Femme Fatale Blick – Macht – Gender

Die Femme fatale ist ein Mythos, eine Projektion, eine Konstruktion. Sie steht für ein bildlich fest codiertes weibliches Stereotyp: Die sinnlich-erotische und begehrenswerte Frau, deren vermeintlich dämonisches Wesen sich darin offenbart, dass sie Männer so in ihren Bann zieht, dass diese ihr verfallen – mit oftmals fatalem Ausgang. (...) - Hamburger Kunsthalle
kuratiert von Dr. Markus Bertsch
02.12.2022-07.01.2024
Belvedere, Wien

Das Belvedere 300 Jahre Ort der Kunst

Über zehn Jahre lang wurde an der Sommerresidenz von Wiens wohl berühmtestem Feldherrn Prinz Eugen von Savoyen gebaut: Im Jahr 1723 war die Anlage des Belvedere mit der Fertigstellung des Oberen Schlosses schließlich vollendet. Anlässlich des dreihundertjährigen Jubiläums dieses Ereignisses widmet sich das Haus seiner eigenen Geschichte. Als architektonisches Ensemble wie auch als Museum stand das Belvedere über Epochen hinweg für die Inszenierung von Macht und Repräsentanz: als Kulisse höfischer Feste, zeitweise als königliche Residenz, aber auch als Schauplatz der Unterzeichnung des österreichischen Staatsvertrags 1955. In einer umfangreichen Ausstellung setzt sich das Museum nun mit seiner wechselhaften Nutzung auseinander. -Belvedere
kuratiert von Björn Blauensteiner, Sabine Grabner, Kerstin Jesse (Konzeptmitarbeit), Alexander Klee, Georg Lechner, Stefan Lehner, Monika Mayer und Luisa Ziaja.
Die Tür die nur von außen zu öffnen war / Die Freuden eines Kindes, 1971
19.11.2022 - 16.04.2023
Kunsthalle Tübingen, Tübingen

SISTERS & BROTHERS. GESCHWISTER IN DER KUNST

Wir alle sind in Familien aufgewachsen und auch wenn wir diese als Heranwachsende verlassen – bleiben wir, im Unterschied zu den Tieren, meistens weiterhin in Kontakt mit unserer Ursprungsfamilie. Das traditionelle Modell von Familie ist in der Gegenwart zwar in Veränderung begriffen und wird um neue Lebensformen erweitert, doch das, was wir in der 'Familie' erleben, ob wir Einzelkind sind oder Geschwister haben, hat Auswirkungen auf unser ganzes Leben. - Kunsthalle Tübingen

kuratiert von Dr. Nicole Fritz
Mappe der Hundigkeit, 1968
19.11.2022-05.03.2023
Wilhelm-Hack-Museum Ludwigshafen, Deutschland

STREET LIFE. Die Straße in der Kunst von Kirchner bis Streuli

Die Ausstellung STREET LIFE im Wilhelm-Hack-Museum nimmt die Besuchenden mit auf eine Reise durch die Straßen der Klassischen Moderne bis in die Gegenwart.Als lebhafte Verbindung zwischen öffentlichem und privatem Raum bildet die Straße seit jeher einen höchst heterogenen Ort, an dem unterschiedlichste Lebensbereiche – unter anderem Arbeit, Freizeit, Konsum, Verkehr und Politik –, gesellschaftliche Gruppen und Interessen aufeinandertreffen. Sie ist Ort der Repräsentation, Selbstinszenierung und Kommunikation, des Widerstands und Protestes. STREET LIFE zeigt auf, wie sich die kulturellen, sozialen, gesellschaftlichen und politischen Diskurse einer Epoche in die künstlerische Auseinandersetzung mit der Straße einschreiben. Die Straße wird zur Bühne, auf der wesentliche Fragestellungen einer Epoche künstlerisch verhandelt werden. (...) Wilhelm Hack Museum
kuratiert von Astrid Ishle
David Brandt
18.11.2022 - 22.01.2023
Künstlerhaus Bethanien

MANIFESTiert Euch! (Queer-)Feministische Manifeste seit den Suffragetten

„We will never be quiet again.” – Suffragetten
„Use the F Word. Be a feminist.” – Guerrilla Girls

MANIFESTiert Euch! ist ein Appell und eine empowernde Hymne auf das (queer-)feministische Manifest als Bestandteil einer andauernden Protestkultur und als Medium, insbesondere der zeitgenössischen Kunst und Kultur.
kuratiert von Vaerlia Schulte-Fischedick und Luise von Nobbe
Vertikal Gel, 1976
2022
Both A 110

Thaddaeus Ropac at ART COLOGNE 2022

Bei der diesjährigen Art Cologne zeigt die Galerie Thaddaues Ropac neben anderen Werken die Körperkonfigurationen von VALIE EXPORT.
Ein perfektes Paar oder die Unzucht wechselt ihre Haut, 1986
02.11.2022 - 04.12.2022
SOHO Studios, Wien

THE GYM

 The Gym trainiert unser körperliches und mentales Widerstandsvermögen im Sinne eines freudvollen Aktivismus und ruft zur individuellen und kollektiven Wiederaneignung von Körper und Geist auf. Die Ausstellung zeigt Positionen von Anna Ehrenstein, Eisa Jocson, Elisabeth von Samsonow, Howardena Pindell, Karin Ferrari, Kubra Khademi, Mel Baggs, Philipp Muerling, Sophia Süßmilch, Suzanne Lacy, Thenjiwe Niki Nkosi, Tianzhuo Chen, VALIE EXPORT. In ihrer jeweiligen Praxis tauchen die Künstler*innen unter die Oberfläche und suchen nach Strategien und Logiken des Widerstands, um Machtstrukturen aufzubrechen, Seh- und Wahrnehmungsmechanismen zu stören und herauszufordern. Die künstlerischen Arbeiten verstehen Protest als Trainingsprogramm für den Körper, nehmen patriarchal und kolonial geprägte Körperbilder auseinander oder spielen mit Versatzstücken aus der Fitnessindustrie und hinterfragen diese im Kontext eines neoliberalen Verständnis von Spiritualität. - SOHO Studios
kuratiert von Petra Poelzl
... Remote ... Remote..., 1973
22.10.2022-13.11.2022
Erste Campus, Wien

General Alert. Kriege, die nie enden

kuratiert von Silvia Eiblmayr
EROS/ION, 1971
16.10.2022-15.10.2023
Museum Angerlehner, Wels

Kunst.Leben.Leidenschaft

kuratiert von Günther Oberhollenzer
Body Politics, 1974
ab 08.10.2022
Mana Contemporary, New Jersey

Right Time - Right Place

kuratiert von Katharina Gruzei
Erwartung, 1976
7.10.2022 - 19.02.2023
The Photographers' Gallery, London

An Alternative History of Photography: Works from the Solander Collection

New ways of looking at the traditions and timelines of photography The history of photography is often told as a chain of relationships connecting one great maker to the next. However, the real history is much more complicated: it is a vast web of interconnected stories stretching from East Asia to West Africa, and from New Zealand to Uzbekistan, and a complex interchange of fine art, scientific, anthropological, documentary and amateur traditions - The Photographers' Gallery
kuratiert von Phillip Prodger
Facing a family (Filmstill), 1971
01.10.2022 - 05.02.2022
Museum der Moderne, Salzburg

Medieninterventionen

 Massenmedien – im Print- und Rundfunkbereich, heute auch online – sind zentrale gesellschaftliche Kommunikationsmittel. Seit den 1960er-Jahren beschäftigen sich Künstler_innen mit der Frage, wie Medien verschiedene Gesellschaftssysteme prägen und unser Verständnis von Realität konstruieren. Ein faszinierendes Instrument, das Künstler_innen dabei einsetzen, sind Interventionen, die sie – offen oder verdeckt – direkt in diesen Medien vollziehen und wirksam werden lassen. Sie spielen mit den Mechanismen der Massenmedien, um diese offenzulegen, um uns in Gewohnheiten zu irritieren und um auf direktem Weg politische und soziale Fragen an die Öffentlichkeit zu stellen. Die Bandbreite dieser Medieninterventionen reicht von Zeitungsinseraten über Plakat- und Fassadenaktionen im öffentlichen Raum bis hin zu Aktionen im Fernsehen und in den sozialen Medien – gemeinsam ist ihnen ihr Aktionsradius außerhalb des klassischen Kunstbetriebs. Die Ausstellung nimmt eine Auswahl historischer und aktueller Medieninterventionen in den Blick, um das Potenzial dieser Kunstform auszuloten.  - Museum der Moderne Salzburg
kuratiert von Stefanie Grünangerl, Jürgen Tabor
30.09.2022 - 15.01.2023
Hamburger Kunsthalle

ATMEN

Die groß angelegte Themenausstellung ATMEN beschäftigt sich mit den unterschiedlichen Facetten des Atmens und seiner Darstellung in der Kunst der Alten Meister und der Gegenwart. Mehr als 100 Werke werden miteinander in spannungsreiche, teils epochenübergreifende Dialoge gebracht. So entsteht ein unkonventioneller Austausch über ein existentielles Thema, das zunächst wie ein unbewusster, biologischer Vorgang anmutet, aber vielfältige soziale und politische Dimensionen bereithält.
kuratiert von Dr. Brigitte Kölle, Dr. Sandra Pisot
Aus der Mappe der Hundigkeit, 1968
22.09.2022 - 26.02.2023
mumok, Wien

Das Tier in Dir

 Die mumok Sammlung beinhaltet knapp fünfhundert Werke, die mit Tieren zu tun haben – eine beachtliche Anzahl, die die Frage aufwirft, was für ein Zoo eigentlich das Museum ist. Was wird hier wie dort verwahrt, beforscht und zur Schau gestellt, um die „Freiheit der Kunst“ und das „wild life“ zu schützen? Und in wessen Interesse?
 
Das Tier in Dir stellt sich solchen Fragen und nutzt die populäre Anziehungskraft von Tieren, um über die Natur von Sex, Hunger und Zuneigung nachzudenken sowie über Familien- und Geschlechterbeziehungen, Sozialisation und Domestizierung und nicht zuletzt über die andauernde Wirkung von Kolonialgeschichte. Wer nimmt wen an die Kandare? Wer stutzt wem die Flügel? Wer krault wem den Bauch?
 
In der Ausstellung geht es somit weniger um Tiere denn um Körper, die sich bewegen oder stillstehen, liegen oder stehen, sich ducken oder kriechen. Das Tier als Motiv dient als Ausgangspunkt, um zu einem materialistischen Verständnis von Kunst und Leben zu gelangen. Denn in der westlichen Welt ist „taming and framing“ das, was wir tun, um unser Territorium zu markieren und unsere Subjektivität zu behaupten. - mumok
kuratiert von Manuela Ammer, Ulrike Müller
Aktionshose: Genitalpanik, 1967
14.07.2022 - 06.08.2022
KUH - Kunst und Haltung e.V, Düsseldorf

Bald Girls - Chain Reaction

Anlässlich ihres zehnjährigen Jubiläums will die bekannte chinesische feministische Gruppe Bald Girls zusammen mit der freischaffenden Kuratorin Julia Hartmann nun mit internationalen Künstler*innen in der Ausstellung „Bald Girls – Chain Reaction“ in den Dialog treten und einen künstlerischen sowie feministischen Rück- und Ausblick geben. Die weltweit renommierte feministische Künstlerin Xiao Lu wird erstmals ihr Werk „Fire“, Yan Geling ihren verbotenen Film „QiaoQiao“ sowie neun weitere Künstlerinnen ca. 40 Kunstwerke (Performances, Fotografie) aus den vergangenen 10 Jahren präsentieren. Es sind etablierte und aufstrebende feministische Künstlerinnen aus China, USA, Australien und Europa.
kuratiert von Yuan Xu und Julia Hartmann
Aus der Mappe der Hundigkeit, 1968
10.03.2022-10.07.2022
Märkisches Museum Witten, Deutschland

Menschen auf der Straße - Fotografie

kuratiert von Christoph Kohl
Geburtenmadonna, 1976
04.07.2022-25.09.2022
Mécanique Générale, Arles

A FEMINIST AVANT GARDE PHOTOGRAPHS AND PERFORMANCES OF THE 1970S FROM THE VERBUND COLLECTION, VIENNA

Rencontres d’Arles zeigt zum ersten Mal in Frankreich die Ausstellung Feministische Avantgarde, Fotografien und Performances der 1970er Jahre aus der Sammlung Verbund, Wien, mit über 200 Werken von 71 Künstlerinnen.
kuratiert von Gabriele Schor
Facing a Family, 1971
02.07.2022 - 06.11.2022
mumok

Kollaborationen

Ausgehend von den Schwerpunkten der mumok Sammlung in den Avantgarden der 1960er- und 1970er-Jahre sowie den konzeptuellen und gesellschaftsanalytischen Ansätzen der Gegenwartskunst untersucht die Ausstellung Kollaborationen unterschiedliche Strategien kollektiver Autor*innenschaft. Der Bogen, den die Schau dabei spannt, reicht von der kleinsten zur größten Einheit des Miteinanders: von der internen Verbundenheit des Kollektivs zum punktuellen Zusammenschluss des Konnektivs, vom Paar zur Gesellschaft – und nicht zuletzt von der Liebesbeziehung zur Allverbundenheit. Kollaborationen geht der Frage nach, wie künstlerische Modellformen eines „Wir“ für das gesellschaftliche Zusammenleben fruchtbar gemacht werden können: Was bedeutet Kollaboration im 21. Jahrhundert, wenn sich grundlegende Gesellschaftsstrukturen zusehends auflösen und wie reagieren Künstler*innen darauf? - mumok
kuratiert von Heike Eipeldauer, Franz Thalmair
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