Film, Video

...Remote…Remote...,1973
19.08.2021
Experimental Film Festival Process, Riga

Retrospection: Austrian Avant-garde

Filmeinsatz: ...Remote…Remote...
kuratiert von Jānis Putniņš
Gedichte, 1966 / 1980
05.02.2022
McEvoy Foundation for the Arts, San Francisco

LIVING IN MIRRORS: the life that belongs to me

Filmeinsatz: Gedichte
kuratiert von Gina Basso und Steve Polta
Facing a Family, 1971
21.12.2021 - 05.01.2022
MoMA, NY

Facing a Family

Filmeinsatz: Facing a Family
kuratiert von Sophie Cavoulacos
Mann & Frau & Animal, 1973
20.10.2022
Barbican Centre, London

Ausstellung Carolee Schneemann

Filmeinsatz: Mann & Frau & Animal
Unsichtbare Gegner, 1976
03.07.2022
F-Sides Cineclub (dedicated to Woman in Film), Bukarest

Unsichtbare Gegner

Filmeinsatz: Unsichtbare Gegner
Unsichtbare Gegner, 1976
03.07.2022
The Dowse Art Museum, Hutt City Council, Lower Hutt

Unsichtbare Gegner

Filmeinsatz: Unsichtbare Gegner
Hauchtext: Liebesgedicht, 1973
25.06.2022-25.09.2022
Kestner Gesellschaft, Hannover

that other world, the world of the teapot. tenderness, a model

Filmeinsatz: Hauchtext: Liebesgedich
Adjungierte Dislokationen, 1973
19.06.2022
Cineteca, Madrid

CINE EXPERIMENTAL AUSTRIACO

Filmeinsatz: Adjungierte Dislokationen
Gedichte, 1966 / 1980
10.06.2022
Alte Schieberkammer, Wien

Sprachspiel. Biennale West

Filmeinsatz: Gedichte
kuratiert von Ulrike Tauss
Body Tape, 1970
01.06.2022-30.05.2022
REX Box, Bern

Eye / View / Glass / Mirror

 
Künstlerinnen: VALIE EXPORT, Maria Hahnenkamp, Ursula Mayer
 
Die Präsentation Eye / View / Glass / Mirror zeigt Filme bzw. Videos von drei österreichischen Künstlerinnen unterschiedlicher Generationen. Die Arbeiten beziehen sich auf die Visualisierung weiblicher Subjektkonstruktionen, bei denen unterschiedliche Formen von Sichtbarkeit ins Bild treten. Mittels Glas werden Körperteile verflacht oder im Spiegel verzerrt und spezifische Positionierungsmodelle weiblicher Repräsentanz überprüft. Das Auge wird herausgefordert, den Bewegungen der Frauen und ihrer Körper zu folgen sowie verschiedene Blickachsen zu erproben. Allen Arbeiten liegt eine von der Moderne ausgehende minimale Ästhetik bzw. Bildsprache zugrunde, an die sich jede der drei Künstlerinnen mit individuellen konzeptuellen Mitteln nähert. Der weibliche Körper wird zu einem Symbol für graduelle Sichtbarkeitsmomente, die Fragen sowohl nach seiner medialen Präsenz als auch Absenz mit ins Spiel bringen.      
Filmeinsatz: Body Tape
kuratiert von Walter Seidl
Unsichtbare Gegner, 1976
01.06.2022
Metro KinoKulturhaus, WIen

Austrian Auteurs

Filmeinsatz: Unsichtbare Gegner
Selbstporträt mit Auge, 1970
23.05.2022-07.08.2022
Congress Center, Basel

VIDEOCITY PRESENTS: EYE / VIEW

Ob durch den Blick eines Gegenübers oder durch eine künstliche Linse – in der heutigen Welt vergeht kaum ein Moment, der bildlich nicht festgehalten wird. Die eingehenden visuellen Informationen, die wir erhalten, prägen unsere Weltanschauung. Diese wird unweigerlich von unseren subjektiven Erfahrungen und Überzeugungen determiniert. Seit der Antike hat das Sehen in erster Linie dazu geführt, Wirklichkeit zu generieren. Unser Verständnis von Sehen und dessen Beziehung zu unserem Sein ist durch die digitale Unmittelbarkeit und die Allgegenwärtigkeit von Technologie komplizierter geworden. Was früher im Leben vieler zur Frage führte, warum nicht wahrgenommen zu werden, führt heute zur Problematik, digital nicht dokumentiert zu werden. Die Technologie hat nicht nur Bereiche unserer Existenz in physischer und digitaler Hinsicht erweitert, sondern auch ethische Probleme aufgeworfen. Vor allem stellt sich die Frage, ob das Einverständnis der Öffentlichkeit ad hoc existiert, und sich dies auch auf die Überwachung durch Kameras und externe Maßnahmen erstreckt bzw. ob solche Überwachungsszenarien überhaupt vertretbar sind?
Filmeinsatz Selbstporträt mit Auge
kuratiert von Walter Seidl
Die süße Nummer. Ein Konsumerlebnis (Filmstill), 1968
04.05.2022
Kino REX, Bern

„Femme totale“

Filmeinsatz: Die süße Nummer. Ein Konsumerlebnis
Syntagma, 1983
03.05.2022
Austrian Cultural Forum, New York

Spaces of No Control Panel Talk & Film Screening

Die Podiumsdiskussion "Spaces of No Control" bezieht sich auf die gleichnamige Ausstellung, die 2020/21 in der ACFNY stattfand. Die Künstlerinnen und Künstler der Ausstellung werden gemeinsam mit Kurator Walter Seidl darüber sprechen, wie sich ihre Arbeiten mit den sich verändernden Parametern von Raum in einem sozialen und politischen Kontext auseinandersetzen und wie die Ausstellung aus einer gegenwärtigen Sichtweise betrachtet werden kann.

Neben dem Podiumsgespräch wird der Film "Syntagma" von VALIE EXPORT, der Teil der Ausstellung "Spaces of No Control" war gezeigt.
Filmeinsatz: Syntagma
Hauchtext: Liebesgedicht, 1973
11.04.2022-11.04.2022
Filmhaus Köln, Deutschland

Short Monday: Über Schrift

Filmeinsatz: Hauchtext: Liebesgedich
Sehtext: Fingergedicht, 1973
08.04.2022 - 30.10.2022
Deutsche Nationalbibliothek, Leipzig

Deutsche Nationalbibliothek Deutsches Buch- und Schriftmuseum

Filmeinsatz: Sehtext: Fingergedicht
Body Politics, 1974
08.03.2022
Rotondes, Luxemburg

BODY : POLITICS

Filmeinsatz: Body Politics und Mann & Frau & Animal
... Remote ... Remote ... (Videostill), 1973
08.03.2022
Filmmuseum, Wien

WAS IST FILM PROGRAMM 31 Filme von Kurt Kren, Ernst Schmidt jr., Hans-Christof, Rosemarie Stenzel und VALIE EXPORT

Filmeinsatz: ... Remote ... Remote ...
TAPP und TASTKINO, 1968
06.03.2022 - 30.10.2022
Frauenmuseum, Bonn

Wir sind!

Neue Frauenbewegung und feministische Kunst
Filmeinsatz: TAPP und TASTKINO
kuratiert von Bettina Bab, Silke Dombrowsky M.A.
Syntagma,1983
01.02.2022-01.03.2022
Centro de Arte Contemporânea, Malaga

Syntagma

Filmeinsatz: Syntagma
... Remote ... Remote ... (Videostill), 1973
23.01.2022 + 25.01.2022
Kino Kinoteka + Rijeka - Art-kino, Zagreb

Film Mutations: Festival of Invisible Cinema XV in Rijeka and Zagreb

Filmeinsatz: ... Remote ... Remote ...
Adjustierte Dislokationen, 1973
09.12.2021 - 22.12.2021
Filmmuseum, Wien

Retrospektive VALIE EXPORT

Am Montag den 13. Dezember 2021, startet die langersehnte Retrospektive von VALIE EXPORT´s filmischen Werk um 18:30 im Filmmuseum.
Nähere Informationen, sowie weitere Spielzeiten entnehmen sie aus dem Filmprogramm auf der Website des Filmmuseums.
Filmeinsatz: Adjungierte Dislokationen, Aktionskunst International. Dokumente zum Internationalen Aktionismus, ASEMIE – die Unfähigkeit sich durch Mienenspiel ausdrücken zu können, Body Politics, Body Tape, Das Bewaffnete Auge, Das Unsagbare Sagen, Delta. Ein Stück, Die Praxis der Liebe, Die Zweiheit der Natur, Ein perfektes Paar oder die Unzucht wechselt ihre Haut, News from Home 18.8.88. Video mit Elfriede Jelinek, Facing a Family, Gedichte, Hauchtext: Liebesgedicht, Hyperbulie, I turn over the pictures of my voice in my head, INTERRUPTED LINE, Mann & Frau & Animal, Menschenfrauen, Oswald Wiener „Tischbemerkungen November 1985". Ein Portrait von VALIE EXPORT, Raumsehen und Raumhören, ...Remote...Remote..., Schnitte/Elemente der Anschauung, Sehtext: Fingergedicht, Selbstportrait mit Kopf, Syntagma, TAPP und TASTKINO, the voice as performance, act and body, Unsichtbare Gegner, Vaginan
Unsichtbare Gegner (Plakat), 1976
11.11.2021
Centre de Cultura Contemporània, Barcelona

Feminist Film Manifestos

in Zusammenarbeit mit Mostra de Films de Dones
Filmeinsatz: Unsichtbare Gegner
TAPP und TASTKINO, 1968
08.11.2021
MetroKinoKulturhaus, Wien

Living Collection: Queering femininities

Filmeinsatz: TAPP und TASTKINO
Unsichtbare Gegner, 1976
22.10.2021
MM Centre SC, Zagreb

MM Centre SC

Filmeinsatz: "Unsichtbare Gegner"
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I turn over the pictures of my voice in my head, 2008
2008

I turn over the pictures of my voice in my head

Der Film entstand aus der Performance “The voice as Performance, Act and Body†?  2007 Arsenale. La Biennale di Venezia, 52. Esposizione Internazionale d.Arte/ 52nd International Art Exhibition. Pensa con i sensi - sensi con la mente. L'arte al presente

 

Text  zum Videofilm:
Elfriede Jelinek. Ungeduldetes, ungeduldiges Sichverschließen (ach, Stimme!), Februar 2009 Die Stimme ist gerade unterwegs zur Sprache. Sie kann sich dabei nicht aufhalten lassen, sie hält sich ja schon selber auf. Irgendwo muß sie schließlich wohnen. Sie hält sich in der Kehle auf, dort trifft sie die Sprache, und gemeinsam gehen sie dann wieder aus dem Hals hinaus ins Leben. Das ist der Sprache nicht bewußt, denn es interessiert sie nur, was sie zu sagen hat. Lesen Sie mehr

 

11'30'', Film, Video auf DVD (2008) Text, Performerin VALIE EXPORT deutsch mit Englischen Untertitel Kamera Laryngoskop: Erhard Suess
1989 - 1990

Grenzenlose Liebe (auch: Die Meta-Morphose)

Projekt, Spielfilm mit Roswitha Mueller (Weiterentwicklung des Projekts Flammen)
1988

Flammen

Projekt, Spielfilm Verschiedene Fassungen (von Doraine Green & Arne Nannestad; von Paul Huber, gemeinsam mit VALIE EXPORT und Theres Scherer)
1987

ALASKA, Anagrammatischer Film

Projekt, Experimenteller Film Die Identität, das Leben, die Arbeit und Ideen von fünf Frauen anagrammatisch ineinander verschmolzen: Danielle Sarréra, Linda Lovelace, Ada Lovelace, Unica Zürn, VALIE EXPORT
1987

KünstlerInnen Porträts

Konzept, eine Reihe von Kurzfilmen fürs Fernsehen Porträts vorgeschlagen von: H.C. Artmann, Friedrich Gulda, Xenia Hausner, Arnulf Rainer und Yvonne Rainer sowie ein Selbstporträt VALIE EXPORT
1987

Unica (Dunkler Frühling)

Drehbuch, Spielfilm Wissenschaftliche Beratung: Sophie Scholl
1986

Die Klavierspielerin

Drehbuch, Spielfilm nach dem gleichnamigen Roman sowie einer Drehbuchvorlage von Elfriede Jelinek
1985

Internationale Ehrenbezeugungstänze

Konzept, Fernsehdokumentation gemeinsam mit Ingrid Wiener und Oswald Wiener
Die Praxis der Liebe (Filmstill), 1984
1984

Die Praxis der Liebe

Spielfilm, 35mm, 90 Min., Farbe (Transfer auf DVD 2006) Buch und Regie: VALIE EXPORT (Drehbuch 1982); Kamera: Jürgen Schmidt-Reitwein; Schnitt: Juno Sylvia Englander; Ton: Johannes Paiha; Musik: Stephen Ferguson, Harry Sokal; Kostüme: Gerda Harnoncourt, Perdita Chan; DarstellerInnen: Adelheid Arndt, Rüdiger Vogler, Hagnot Elischka u.a.; Produktion: VALIE EXPORT Filmproduktion/ Wien, Königsmark & Wullenweber Filmproduktion/ Hamburg Uraufführung: Wettbewerb der 35. Internationalen Filmfestspiele Berlin 1985, Nominierung für den goldenen Bären
Querverweise:
1984 - 1985

Arnold Schwarzenegger o.J.

Dieses Filmportrait soll einen Mann zeigen, der sich durchaus seiner Fähigkeiten und Möglichkeiten bewusst ist, da er einerseits seine spezifische körperliche Konstitution früh erkannt und andererseits geahnt hat, welche persönliche Entwicklung ihm offen stehen könnte, wenn er die richtigen Verbindungen zwischen diesen Fähigkeiten und den nutzbaren Umständen in der Öffentlichkeit herstellen könnte.
Für Schwarzenegger war es klar, dass er nicht als "Botschafter einer Kulturnation" mit seinem ausdrucksvollen Körper Karriere würde machen können, sondern nur dann, wenn Körper Schwarzenegger das MArkenzeichen selbst wird, unabhängig vom Ballast einer europäisch-geistigen Tradition. (aus dem Exposé "Portrait Arnold Schwarzenegger")
(vermutlich 1984 / 1985) Konzept für ein Fernseh-Portrait, ORF/ Wien
Syntagma, 1983
1983

Syntagma

16 mm, 18 Min., Farbe (Transfer auf DVD 2004) Buch und Regie: VALIE EXPORT; Kamera: Fritz Köberl; Ton: Hans Hartel Darstellerin: Irmelin Hoffer Produktion: VALIE EXPORT Filmproduktion / Wien Uraufführung: Viennale - Vienna International Film Festival, 1984
Querverweise:
Menschenfrauen, 1979
1979

Menschenfrauen

Der Film zeigt die psychischen wie sozialen Bedingungen der Frau in der heutigen Gesellschaft: das Zerbrechen an alten Lebensformen und die Suche nach neuen Verhaltensformen". „Menschenfrauen ist ein Beziehungsfilm, der die Beziehungen zwischen den Menschen, geprägt durch ihre geschlechtliche Identität, an einem nicht alltäglichen Beispiel zeigt.

Er schildert die Beziehungen des Journalisten Franz S. zu vier Frauen. Der Film zeigt keine Lösungen. Er zeigt wie die Verhältnisse hier und heute sind, die Verflechtungen und Verstrickungen des menschlichen Zusammenlebens und das Bedürfnis, einem determinierten Verhalten zu entkommen.“ (V.E., Archiv, Filmographie)
Spielfilm, 16mm, 124 Min., Farbe Regie: VALIE EXPORT; Drehbuch: Peter Weibel, unter Mitarbeit von VALIE EXPORT; Kamera: Wolfgang Dickmann, Karl Kases; Schnitt: Tina Frese, Friedl Mayer; Ton: Herbert Prasch; Geräuschcollage: Walter Stangl; Trick: Zbig Rybczynski & Trifi Gmbh.; Musik: bananen & zitronen, gesungen von monsti-ingrid wiener und VALIE EXPORT, Zither: Karl Swoboda, Hotel Morphila Orchester; DarstellerInnen: Reneé Felden, Maria Martina, Susanne Widl, Klaus Wildbolz u.a.; Produktion: VALIE EXPORT Filmproduktion/ Wien Uraufführung: Internationale Filmfestspiele Berlin, Internationales Forum des Jungen Films, 1980
Querverweise:
1978

Handicap oder Die kastrierte Hand (Arbeitstitel)

Drehbuch, Film - Projekt mit Renate - Christin Czapek
Unsichtbare Gegner, 1976
1976

Unsichtbare Gegner

„seit langer zeit schon interessierte mich die bildnerische darstellung von psychischen zuständen, die empfindungen die der körper erleidet wenn er seine identität zerstört hat, wenn das ich sich durch die hautfetzen frißt und die unfähigkeit zu siegen ihre konstante wirkung hat, wenn der innenraum des körpers sein experiment zur versteinerung konditioniert, wenn stahlhüllen die gelenke gerade biegen und die verbrauchte identität mit stahlnägeln an die mythomanie geschlagen ist. ich habe 68 mit körperaktionen begonnen, die ich jetzt noch immmer mache, sich aber langsam den elementen der aktion entfernen und die darstellung in seinem ablauf zu einem stück werden läßt. meine zeichnerischen arbeiten sind ausdruck des eingefrorenen körpers, des einbetonierten körpers in seiner umwelt. in meinen bis jetzt entstandenen kurzfilmen zeigen die wunden und deformationen am körper durch die zwangs-versteigerung in den strukturen unserer gesellschaft. manieristische gebärden und gesten als freude am schmerz.

sprachverlust und sprachentzug wenn der körper die norm seines ausdrucks zerschlägt, zermalmt, verweigert. durch körperkonfigurationen in der natur und architektur entleere ich den körper, wird der körper zu einem raumteil. nicht die wunden sind mehr sichtbar, sondern der körper wird durch seine anpassung, einfügung, und zuordnung zu einem teil einer leblosen plastik, sculptur, wo nur mehr die titel an eine abgebröckelte soziale identitäts-struktur erinnern.“ ( © V.E., 1976, Archiv) VALIE EXPORT © UNSICHTBARE GEGNER, Wien 1976 manieristische gebärden und gesten einer abweichenden und abbröckelnden identität, wenn ein mensch den zwangsstrukturen und beschädigenden formen der kommunikation entkommen will. weibliche körpersprache, die beim erkennen der botschaft das rollenverhalten verweigert
Spielfilm, 16mm, 112 Min., Farbe (Transfer auf DVD 2007) Regie: VALIE EXPORT, unter Mitarbeit von Peter Weibel; Buch: Peter Weibel, unter Mitarbeit von VALIE EXPORT; Idee: VALIE EXPORT (1972); Kamera: Wolfgang Simon; Schnitt: Herbert Baumgartner, VALIE EXPORT; Fotografie: Helga Borsodi, Monika Hubmann, Wolfgang Soos, Karl Heinz Koller, Hermann Hendrich, Wilhelm Krejci, Eric Timmermann, VALIE EXPORT; Ton: Klaus Hundspichler, Tonsynchronisation: Mel Kutbay, Toncollage: Hans Hartl, Rainer Kalchauser; DarstellerInnen: Susanne Widl, Peter Weibel, Dr. Josef Plavec, Monika Helfer-Friedrich u.a.; Produktion: VALIE EXPORT/ Wien Festival Premiere: Internationale Filmfestspiele Berlin, Internationales Forum des Jungen Films, 1977
Querverweise:
Mann & Frau & Animal.
1973

Mann & Frau & Animal.

Inhalt:

1. Eine Frau (VE) onaniert mit dem Strahl der Dusche in der Badewanne.
2. Eine Vagina mit Blut (VE).
3. Eine Vagina mit Sperma (VE). Auf das Foto einer menstruierenden Vagina in einer Fotoentwicklertasse tropft von einer Männerhand Blut und vermischt sich mit der Entwicklerflüssigkeit;

„Es gibt Normen, wie eine Darstellung erlaubt ist. z.B. haben wir gesagt, Menstruation und Sperma drücken in einem gewissen Breich auch Mutterschaft, Fruchtbarkeit aus. Diese Darstellung der Natur des Menschen darf man ‚natürlich‘ nicht bildhaft im Fernsehen oder im kopmmerziellen Kino zeigen. Im Verbalen gibt es da einen größeren Raum. Aber das Bild einer Schwangeren ist ‚natürlich‘. Im medizinischen Kontext ist es normal, einen Eierstock zu zeigen. Aber es ist nicht erlaubt, im Fernsehen oder im kommerziellen Kino zu zeigen,wie ein Mann Samen ausstößt, man darf aber eine Geburt zeigen.“
(VALIE EXPORT im Gespräch mit Helke Sander; abgedruckt in: frauen + film, Nr.7, 1976)

„Statt der heiligen Trinität die reale Trilogie. Was Mann und Frau verbindet, ist die Naturgeschichte. Eine Untersuchung mit formalen und inhaltlichen Methoden, die einander relativieren, zur Erforschung tiefenpsychologischer Konstanten. Ein Film in 3 Teilen entsprechend der Trinität von Vater Sohn und Heiliger Geist, die sich in der von Mutter Sohn und Gott wiederholt und in der von Vater Familie Staat spiegelt. Im Film werden jedoch diese Trinitäten profanisiert.“
(V.E. - Archiv)
16mm, 12 Min., s/w und Farbe (Transfer auf DVD 2003) Kamera: Didi Performerin: VALIE EXPORT The Austrian Exhibition, Demarco Gallery, Edinburgh 1973
...Remote…Remote..., 1973
1973

...Remote…Remote...

„Menschliches Verhalten wird im Gegensatz zu Maschinen (Tieren) durch Ereignisse in der Vergangenheit beeinflußt, so sehr diese Erfahrungen auch zurückliegen mögen. Dadurch gibt es eine zur objektiven Zeit parallel laufende seelische Para - Zeit, wo die Gebete der Angst und der Schuld, die Unfähigkeit zu siegen, Deformierungen, die die Haut aufreißen, ihre konstante Wirkung haben. Ich zeige etwas auf, was Vergangenheit und Gegenwart darstellt. Ich nage mein selbst von mir. Meine Außenseite zeigt die Innenseite, indem ich mich nach innen bewege.“
V.E.

"Sprache des Schmerzes. Was Kinderaugen sehen und leiden, was der Zuschauer, die Zuschauerin sieht an Leiden, dieser Weg vom Sehen zum Sprechen ist die Brücke für die Sprache des Schmerzes" (= die Aktion)
V.E.
16mm, 12 Min., Farbe (Transfer auf DVD 2003) Kamera: Didi Performerin: VALIE EXPORT The Austrian Exhibition, Demarco Gallery, Edinburgh 1973
Querverweise:
Adjungierte Dislokationen, 1973
1973

Adjungierte Dislokationen

16 mm und Super8 Filme, 10 Min., s/w, ohne Ton Expanded Cinema, Filmaktion, Raum-Film, Filminstallation, Spatialfilm 2 Super8-Kameras: VALIE EXPORT, 16 mm-Kamera: Hermann Hendrich Schnitt, Montage: VALIE EXPORT Performerin: VALIE EXPORT festival of independent avant-garde film, National Film Theatre, London, 1973
Bewegte Bilder über sich bewegende Personen, 1973
1973

Bewegte Bilder über sich bewegende Personen

16mm, 6 Min., s/w, ohne Ton Erweiterung des Films „movement movie" aus dem Jahre 1970 Kamera: Eric Timmermann, Schnitt: VALIE EXPORT Performerin: VALIE EXPORT
INTERRUPTED LINE, 1971
1972

INTERRUPTED LINE

„Eine Linie (eine Straße) setzt sich durch die Windschutzscheibe eines fahrenden Autos im Rückspiegel fort. Ein Auto fährt auf der Autobahn, die Kamera filmt durch die Windschutzscheibe derart, daß auch das Bild des Rückspiegels auf der Leinwand ist. Entgegenkommende Bewegung und die fortgehende Bewegung, nur unterbrochen durch das fahrende Auto.“
(V.E., Archiv)
16mm, 9 Min., s/w Zeit- und Raumfilm, Struktureller Film Kamera: VALIE EXPORT The Austrian Exhibition, Demarco Gallery, Edinburgh 1973
Querverweise:
1970

Fragmente: Burgenland 1970

16mm, 2 Min., Farbe, ohne Ton Kamera: VALIE EXPORT Gefilmt im Kontext des Projekts „Sitzgruppen" von Walter Pichler, Breitenbrunn/ Burgenland 1970 [nicht aufgeführt]
1970

movement movie = Bewegte Bilder über sich bewegende Körper

(verschollen) 16 mm, Länge unbekannt, s/w, ohne Ton Kamera: VALIE EXPORT electric cinema, Amsterdam 1971
1970

Selbstportrait mit Augen

16mm, 245 Kader x 6, Farbe, ohne Ton Kamera: VALIE EXPORT Performerin: VALIE EXPORT [nicht aufgeführt]
1969

PROSELYT

expanded movie, communication action, Projekt Retinalstrahlen, menschliches Auge, Kinosaal, „Wirklichkeit"
1969

Eine Reise ist eine Reise wert

N8mm, 3 Min., s/w, ohne Ton Raum-Zeit-Film, Urlaubsfilm mit Bestellschein, Scheck oder Bargeld Kamera, Schnitt: VALIE EXPORT mit Peter Weibel Augusta Lichtspiele, München 1969
1968

DER KUSS

„übertragung einer kategorie des films in die wirklichkeit: die zeitlupe demonstriert, daß das physikalische phänomen (die geschwindigkeit der bewegung) ein biophysikalisches (meskalin) ist.“ (V.E. in: Weibel, Peter/Valie Export (Hrsg.), wien. bildkompendium wiener aktionismus und film, (Kohlkunstverlag) Frankfurt 1970, S. 292: Text)
Expanded Cinema, slow motion picture, Filmaktion, Real-Film PerformerInnen: VALIE EXPORT, Peter Weibel mit Peter Weibel Occam Filmstudio, München 1968
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Schnitte / Elemente der Anschauung, 1971 - 1974
1971 - 1974

Schnitte / Elemente der Anschauung

Video, 17 Min., s/w
A: Imaginäre Linie, B: Serielle Montage, C: Verkehrung von Innen nach Außen, D: Ein Gegenstand und sein lautlicher Korpus
Kamera: VALIE EXPORT
9. biennale de paris. Musée d'Art moderne de la Ville de Paris; Musée National d'Art moderne/ Musée Galliera, Paris 1975


sich periodisch wiederholender ton der in einem synthesizer erzeugt wurde, es sollte nicht die illusion einer sich im raum bewegenden schallquelle erzeugt werden, vielmehr bewegt sich der ton in einem imaginären bezugsfeld - nach folgendem schema:
optisch: NAH - akkustisch: LAUT und SCHNELLE TONREPETITION
optisch: FERN - akkustisch: LEISE und  LANGSAME TONREPETITION dem seitenwechsel LINKS/RECHTS entspricht eine leichte klangfarbenänderung, bei bildteilung hört man gleichzeitig zwei tonrepetitionen. im zweiten teil des tapes werden die vier verschiedenen stufen der scheinbaren distanz vom betrachter zum abgebildeten objekt aus psychologischen gründen nicht durch lautstärkenunterschiede deutlich gemacht. vielmehr wird durch die filterung jeweils einer (Szely, Sylvia (2007), EXPORT LEXIKON, 1. Aufl., Wien.)